Jean-Claude Wey
À cette époque l'Alsace faisait partie intégrante de l'empire d'Allemagne, et la ville de Strasbourg se trouvait administrée par son évêque, lui même assisté et entouré de divers fonctionnaires. La cité, encore ramassée sur la "grande île", possède déjà ses artisans, ses marchands et ses bourgeois. La lente évolution et organisation de ces populations déboucheront, deux siècles plus tard, sur un affrontement entre la noblesse et les corporations. Dès lors la ville ayant secoué sa domination, recomposera avec ses anciens maîtres et une nouvelle cité libre prendra son essor. Mais avant de conter cela allons faire connaissance avec Erchambaud, maître de la ville en cette année de grâce 965.
| Pierre JUILLOT
I.P.H.C Strasbourg |
| Pierre JUILLOT
I.P.H.C Strasbourg |
| Pierre JUILLOT
I.P.H.C Strasbourg |
Aujourd'hui plus personne ne s'inquiète des vêtements que
porte l'autre, même si, parfois, cela suscite des sourires qui cachent
mal la moquerie. La mode est devenue un art à part, un élément
de l'économie. Au sortir du Moyen Âge, il n'en était
pas ainsi. Des directives très strictes codifiaient la manière
de se vêtir et obligeaient les bourgeois à respecter la "Kleiderordnung"
édictée par le Magistrat de Strasbourg. Pas question de se
vêtir selon son goût ou ses envies, mais obligation de s'habiller
en fonction de son rang social! La Réforme ne fera qu'accentuer
cela. Le luxe était devenu synonyme de débauche, du moins
pour d'aucuns. Le Magistrat souhaitait une certaine décence dans
la mise quotidienne des bourgeois, ce qui l'entraîne à multiplier
les ordonnances. En 1628, l'Ammeister Boecklin von Boecklinsau va renouveler
entièrement les registres des ordonnances et publier un impressionnant
in-folio de 150 pages qui rassemble toutes les directives. Avec nos mentalités
de ce début du XXI° siècle, on ne peut qu'être
étonné des multiples contraintes ainsi imposées à
nos ancêtres!
Ces ordonnances seront très rapidement reprises par la suite
et donneront lieu à de multiples autres parutions et impressions,
notamment en 1660, 1678 et pour 1685.
| Pierre JUILLOT
I.P.H.C Strasbourg |
Georges LIVET et Jean ROTT
Annuaire de la Société des Amis du Vieux Strasbourg n° 12 (1982)
Si 1981 a été l'année du Tricentenaire de la «Capitulation» de Strasbourg (30 septembre), 1982 est l'année des «millénaires»:
Deux conclusions se dégagent de ces études
| Im Namen Gottes, Amen. Wir, die Meister, die Räth, die Ritter,
die Knechte, die Burger, die Handwerk und die Gemeind, beyde Reich und
Arm zu Strasburg, vierjähen und bekennen mit diesem gegenwärtigen
Brieffe, dass wir gemeiniglich und einmüthiglich überkommen seynd,
und aufgesetzt haben ein gemein Gericht, dem allmächtigen Gott zu
Lob, und der Stadt Strasburg zu nutz und zu frommen, und auch zu richten
dem Armen, als dem Reichen. Und ist diss das Gericht: Nemlich, so sollen
ein und dreysig Personen des Raths seyn, voran zehn von den Constofflern,
und ein Ammeister von den handwerkern, und darzu zwantzig Personen auch
von den handwerkern, und als man jährlich in den acht Tagen, ehe der
alte Rath abgienge, einen gantz neuen Rath und einen neuen Ammeister gekosen
hat, umb dass da dem neuen Rath auch Kund und zu wissen seyn mögen,
die Sachen die sich bey dem alten Rath gehandelt und gemacht haben, so
soll jährlich der halbe Rath und derAmmeister gekosen werden mit solcher
Ordnung, dass die Schöffen an jedem handwerk, deren Rathsherr abgeht,
auf den ersten Donnerstag nach dem heiligen siebenden Tag (des Jahrs) des
Morgens früh auf ihren Stuben seyn sollen, und allda an statt des
abgebenden in den Rath kiesen, einen andern erbarn redlichen Mann von ihrem
handwerk, der sie der Stadt Strasburg aller nutzest und megest bedunckt,
auff ihre Eyd, und in der massen, als sie dessen geschrieben Ordnungen
hinter ihnen haben, so sollen dann die gantzen alte Räth, beyde Constoffler
und handwerken, die das Jahr gewesen seynd, in der grossen Rathstuben auf
der Pfaltzen seyn, und allda an der abgehenden Constoffler statt, auch
andere fromme redliche Mann in den Rath kiesen von Rittern, Knechten und
Burgern, die sie der Stadt Strasburg auch allen nutzest und megest bedunket
auf ihre Eyde, und aus denselben sollen sie dann kiesen zveen Stättmeister,
von den Stuben darauf sie gewesen die abgangen seynd, zu den zweyen Stättmeistern
die im alten Rath bleiben, derer jeglicher ein viertel Jahr Meister seyn
soll, und nicht länger.
Und wäre es dass unter denselben Meistern, oder den andern von Constofflern und handwerkern die im alten Rath gewesen wären, und darinn bleiben seyen solten, einer oder mehr mit Tod abgangen, hinweg gezogen, oder sonst untauglich worden wäre, so soll man auf den obgenannten Donnerstag andere an dieselb statt kiesen, die allein das Jahr aus in dem Rath seyn und bleiben sollen, als tiergewesen seyn sollte, der also abgangen, hin weggezogen, oder untauglich worden wäre: darnach so sollen die zehen von den handwerkern, die im alten Rath gewesen seynd, und bleiben sollen, in die XVer Stuben gehen zu den zehen, die man auf denselben Morgen in den neuen Rath gekosen hat, und seynd zusammen zwantzig, dieselben zwantzig Ratlisherren von denhandwerkern, sollen dann kiesen einen redlichen, frommen, weisen, standhaltigen Mann zu einem Ammeister, der sie dann derStadt und der Gemeind zu Strasburg aller ehrlichst und nutzlichst bedunkt, auf ihr Eid, der ein Handwerksmann ist, doch keinen auf einer Stuben, da vor ein alt Ammeister auf ist, noch auch keinen alten Ammeister, er sey dann vor fünf gantzer Jahren müssiggangen, und solche Wahlen und Churen sollen alle geschehn und fürgenommen werden in aller Massen, als die Ordnung davon begriffen vor Schöffel und Ammann vormalig aufgetragen seynd, und in unsere Stadt und der XVer Buch eigentlich geschrieben stohnd; die man auch denselbigen zwantzigen alle Jahr vorlesen, und sie auch die schwören sollen. Nun die obgenannten Constoffler nemlich die, die von dem alten Rath bleiben, und die auf ehegenannten Donnerstag Morgen zu ihnen gekosen werden, das seynd zusammen zehen Constoffler, und darzu die ehegerührten zwantzig von den handwerkern, nemlich zehen von dem alten Rath, und zehen die auf denselben Morgen zu ihnen gekosen werden, die sollen dann das Jahr die Räthe seyn und mit dem Ammeister angehn, in dermassen als gewöhnlich ist und sollen auch Alle schwören leiblich zu Gott, alle die Stück, Puncten und Articul, so von ihnen geschrieben stohnt, stät zu halten, und alldieweil sie des Raths seynd, kein Schenk, Mieth, nach Miethwohn zu nehmen, und welcher die näme, oder jemand von seintwegen, der soll meineidig seyn, und wo Meister und Rath, die dann zu Zeiten seynd, befinden das es beschehen wäre, die sollen es richten bey dem Eyd, alles nach Besag der Ordnung, in der XVer Buch geschrieben ist. Es soll auch der Ammeister, der zu eim Ammeister gekosen wird, schwören leiblich zu Gott, auch keinerley Schenk, Miethe oder Miethwohn zu nemen, weder lützel noch viel, klein noch gross, er, noch niemand von seinetwegen in keinen Weg, sondern auch stät und fest zu halten, alle die Stück, Puncten und Articul, so in unser Stadt Buch und auch in der XVer Buch von ihme geschrieben stohnd, die man auch alle Jahr einem Ammeister, auf den Tag als er gekosen wird, vorlesen solle, und welcher Ammeister das verbrecht, und nicht hielt, in welchem Wege das wäre, derselbe Ammeister soll der Stadt Strasburg Leib und Gutverfallen seyn, und sollen auch Meisterund Rathschwöhren, das Keinem fahren zu lassen bey ihren Eyden. Wäre aber, das Meister und Rath das nicht thäten, so soll doch der Ammeister, der das also verbrochen, oder wider diese Ordnung gethan hätte, oder unter dem es gebrochen wird, ein verachten Mann seyn, und rechtlos gegen allen Burgern, und soll ein jeglicher Rathsherr des ruegen als eine Wunde bey seinem Eyde. Man soll auch hinan fürter, keinem Ammeister kein Gebäu weder klein noch gross, lützel oder viel, thun, noch machen in seinem Hause, auf seiner Stuben noch anderstwo, mit der Stadt kosten. Dann will ein Ammeister ützig bauen oder machen, das soll er thun aussen seinen Kosten, und nicht mit der Stadt Werkleuten, auch nicht mit derStadt Gezeuge. Man soll auch einem Ammeister hinfürter nicht mehr geben, dann zur Wochen sechszehn Schilling Pfenning für den Scharwächtertrunck, und soll auch derselbe Trunck den Scharwächtern geben werden, als das herkommen ist bey dem Eyde. Wäre auch dass der Ammeister in dem Jahre mit Todabgienge, darvor Gott sey, so sollen die vorgeschriebenen zwantzig von den Handwerken, einen andern Handwerksmann kiesen zu eim Ammeister, in aller massen als vor, und derselbe der also gekosen wird, soll auch neuwent das Jahr aus Ammeister seyn. Zu gleicher Weise, ob ein Ammeister siegh würde, so sollen auch dieselben zwantzig einen andern an seine Statt kiesen, in vorgeschriebener weise, und soll auch derselbe Ammeister seyn, alle weyle, untz dass der Ammeister geneust, und wenn auch ein Ammeister gekosen wird, an der Statt der da todt oder siech worden ist, so soll man doch darumb desselben Jahrs nicht anders vor dem Münster schwöhren, dann man soll dasselbe Jahr aus, gegen demselben Ammeister der dann gekosen wird, und derselbe Ammeister wiederumb verbunden seyn, und nemblich der Ammeister schwöhren, alles das stät zu halten, das man desselben Jahrs vor dem Münster und auch der Ammeister, der dann todt oder siech wäre, geschwohren hat, bey den Eyden die desselben Jahrs vor dem Münster geschwohren seynd ohne Gefährde. Der Ammeister, die vier Meister, die Räthe, die Ritter, die Knechte, die Burger, die Handwerk und die Gemeind, beyde Reich und Arm zu Strasburg, sollen schwören der Stadt Strasburg getreu und hold zu seyn, ihr Ehr, Nutzen, und Frommen zu fürdern und zu werben, ihren Schaden zu warnen und zu wenden, so ferr jeglicher kann oder mag, ungefährlich. Man soll auch schwöhren dem vorgenannten Ammeister, den vier Meistern, dem Rath und ihrem Gericht, auch ihren Geholten und Verbotten getreulich, gehorsam berathen und beholfen seyn, gegen allen denen, die sich wider sie oder ihr Gericht setzen, oder setzen würden, doch soll des Ammeisters Eyd vor allen Dingen vorgohn, also, dass kein Ammeister Gewalt noch Macht haben soll jemand ichzitt zu erlauben, oder einig Stück abzulossen oder zu ändern, das Meister und Rath, oder Schöffen und Amman ertheilt oder erkannt haben, ohne ihr Wissen und Willen. Der vorgenannt Ammeister, die vier Meister und die Räthe sollen auch schwöhren den Rittern , Knechten, den Burgern, den Handwerken und der Gemeind, beyde Reich und Arm zu Strasburg, sie getreulich zu behüten und zu bewahren, als fern sie können und mögen, mit Leib und Gut, und gleich zu richten den Armen und den Reichen ohne Gefährde. Wir die Ritter, die Knechte, die Burger. hant auch verschwohren die Chur, die wir hâ;ten an dem Rath, dass wir die nimmermehr gefordern sollen, noch schaffen gethon werden, in keim Wege. Wann auch ein Knab achtzehn Jahr alt würde er sey von den Rittern, von den Knechten, von den Burgern, oder von den Handwerken, der soll diesen Brief schwöhren stät zu halten, und soff man auch den rügen, Meister und Rath bey dem Eyde, wo man weissoder befindt, dass jemand nicht geschwohren habe, und welcher nicht schwühre, dass soll Meister und Rath erkennen wie er es bessern solle, und soll man auch diesen Brief alle Jahr, vor dem Münster schwöhren stät zu halten, wenn ein Rath abgeht, darnach in den acht Tagen, so der neue Rath auf der Pfaltzen geschwohren hat. Wäre auch, das Gott lang wende, dass ein Geschöll würde, so soll sich niemand wapnen, es viere dann, dass die Mordglocke läute, und soll auch niemand dieselbig Glock heissen läuten, dann ein Ammeister, der dann ein Ammeister ist, und wann man sie also läutet, so soll männiglich ziehen zu Fuss vor das Münster, und daselbst bey dem Ammeister und den andern Meister bleiben, und denen gehorsam seyn, und wann sie der Ammeister und die Meister heissen heim ziehen, so sollen sie bey ihren Eyden ungefährlich heim ziehen. Were aber. dass ein Feuer ausgienge, so sollen sich die Handwerken waffnen, und für das Münster und an die Ende, dahin dann jeglich wer geordnet ist, fürderlich ziehen und allda gehorsam seyn dem Ammeister und den andern Meistern, und sollen sich die Constoffter nicht waffnen, es viere dann dass der Ammeister und die Meister nach ihnen sendeten, so sollen sie sich waffnen und zu ihnen kommen, bey ihren Eyden ; und was sie darin beissen thun, das sollen sie gehorsam seyn zu thun ohne Gefährde. Were auch dass ein erbarerMann ungefährlich käme für das Münster geritten, der soll das Pferd wieder heim schicken unverzüglich ohne Gefährde. Were auch dass sich jemand zu den andern verbunden hätte mit Eyden, mit Treuen , oder mit Briefen, das sollen sie einander erlassen und ledig sagen bey dem Eyde, und soll auch niemand, er sey hoch oder nieder, arm oder reich, kein solche Bündniss machen. Dann wer das verbreche, in welchem Weg das viere, der soll meineidig und ehrlos seyn und soll zwantzig Jahr von dieser Stadt seyn Tag und Nacht eine Meil, und nach den zwantzig Jahren nicht wieder einkommen, er sey dann vor mit Meister und Rath die dann seynd, überkommen, dass sie ihme erlauben wieder einzufahren, und soll das männiglich dem das furkäm, bei seinem Eyde rügen Meister und Rath ohne Gefährde. Were auch, dass einer unserer Burger sein Bürgerrecht absagen wolte , der soll gehen für Meister und Rath, die dann zu Zeiten seynd, und soll ihnen das verkünden, und sein Bürgerrecht von ihnen abfordern und aufgeben mündlich, als das von alter Herkommen ist, und nicht mit Briefen, und sollen ihn auch Meister und Bath seines Bürgerrechts erlassen. Were aber, dass der, der in solcher massen sein Bürgerrecht abfordert, ein Unfug gethan, oder begangen hätte, die da geklagt wäre oder der Stab begriffen hätte, darumb soll er Recht geben und nerven vor Meister und Rath zu Strasburg, die dann zu Zeiten seynd, und soll auch sein Bürgerrecht niemand änderst absagen, dann als vorgeschrieben steht, bey dem Eyde. Es sollen auch Meister und Rath, Schöffen und Ammann, und allermänniglich in Strasburg, den obgemeldten XVer, denen dann der Stadt. Strasburg Ordnungen und Sachen empfohlen seynd oder werden, zu allen Zeiten getreulich berathen und beholffen seyn, in allem dem das ihnen empfohlen ist, oder würd, und sie dabey handhaben, schützen und schirmen, wider allmänniglich nach allem ihren Vermögen bey ihren Eyden. Were auch dass einer wider diesen Brief und das Gericht thäte oder wider einen Articul der an diesem Brief geschrieben stehet, oder Schüsse darwider gethan werden, und das kündlich würde gemacht, Meister und Rath, die dann zu Zeiten Meister und Rath seynd, der soll meineidig seyn und sein Bürgerrecht verlohren haben, und soll nimmermehr gen Strasburg noch in denBurgbann kommen, noch Bürgerwerden, und soll sein Leib und Gut, Meister und Rath verfallen seyn und sollen sich Meister und Rath alles seines Guts unterziehen und unternehmen, es seye im Land oder in der Stadt, als fern sie mögen, bey ihren Eyden ohngefährlich, und soll Meister und Rath des Guts nits wieder geben bey dem Eyde, und welche Meister und Rath das nicht richten, von dem oder von den die das verbrechen, die sollen meineidig und ehrlos seyn und soll nimmermehr Meister und Rath zu Strasburg werden. Und der vorgeschriebenen Ding zu einer gantzen Bestättigung, so ist unser Stadt Strasburg gros Insiegel zu einem wahren Urkund auf diesen Brief gehenkt und der Ritter, Knecht, Burger und Handwerksleut Insiegeln die iernach geschrieben stehn, mit Namen etc., etc. Folgen zwey und siebentzig Unterschriften. Der Brief der geben ist auf den heiligen Weynacht-Abend, da man zahlte nach Christi Geburt, tausend, vierhundert achtzig und zwey Jahr. MCCCCLXXXII. |
Au nom de Dieu, Amen. Nous les maîtres, les sénateurs,
les chevaliers, les écuyers, les bourgeois, les artisans et la communauté,
riches et pauvres, de Strasbourg, nous affirmons, reconnaissons par ces
présentes lettres, que nous sommes unanimement convenus ensemble
et avons établi un tribunal commun pour la gloire du Dieu puissant
et pour l'utilité et l'avantage de la ville de Strasbourg, comme
aussi pour régir et juger le pauvre comme le riche.
Et ce tribunal est ainsi organisé, savoir: Il doit y avoir trente et une personnes au sénat, desquelles dix du corps des nobles, et un Ammeister de l'un des corps des métiers, et puis vingt personnes des corps des métiers; et comme dans les huit premiers jours de chaque année on élisait le nouveau sénat en entier et un Ammeister, avant la retraite de l'ancien sénat, afin que le nouveau sénat pût recevoir connaissance des affaires qui avaient été traitées et faites dans l'ancien, la moitié du sénat devra demeurer chaque année, en sorte que chaque sénateur siège deux ans consécutifs et que tous les ans on élise la moitié du sénat et l'Ammeister dans l'ordre suivant: Les échevins de chaque corps des métiers dont le conseiller sort du sénat, doivent être réunis de grand matin dans leur poêle ou tribu, le premier jeudi après le saint septième jour (de l'année), et là, à la place de celui d'entre eux qui doit sortir du sénat, en élire un autre de leur corps qui soit un homme honorable et honnête, qu'ils estiment le plus utile et le plus convenable à la ville de Strasbourg, sur la foi de leur serment et conformément à l'ordonnance qu'ils ont devant eux, en conformité de quoi, tous ceux qui composent l'ancien sénat, tant nobles que plébéiens ou du corps des métiers, doivent se rendre dans la salle du grand sénat, à la Pfaltz, et y élire, à la place des sortants nobles du sénat, d'autres hommes honorables et honnêtes d'entre les chevaliers, écuyers et bourgeois, qu'ils estiment les plus utiles et les plus convenables à la ville de Strasbourg, sur la foi de leur serment. Ils doivent élire d'entre ceux-là deux Städtmeister des mêmes curies auxquelles appartenaient les sortants, pour être adjoints à ceux qui y demeurent, desquels un chacun doit présider trois mois et pas davantage. Au cas que parmi ces Städtmeister ou autres de la noblesse et des plébéiens qui auraient été dans l'ancien sénat et doivent y rester, il y en eut un ou plusieurs qui fussent décédés, qui eussent quitté, ou bien qui fussent devenus incapables, l'on doit ce même jeudi ci-dessus nommé en élire d'autres en leur place, pour être et demeurer au sénat seulement pendant cette année, comme y serait resté le membre décédé, parti, ou bien devenu incapable. Puis les dix anciens membres plébéiens qui continueront à rester dans le sénat, devront entrer dans la chambre des XV et se joindre aux dix autres qui auront été élus dans la matinée pour le nouveau sénat. Lorsqu'ils seront ainsi au nombre de vingt sénateurs plébéiens, ils devront ensuite élire, sur la foi de leur serment, pour Ammeister, un homme honnête, pieux, sage, ferme et attaché à la ville, qu'ils estiment être le plus honorable et le plus utile pour la ville et la communauté de Strasbourg, et qui soit plébéien, mais sans appartenir à la corporation dont faisait partie l'Ammeister sortant ou tout autre ancien Ammeister, à moins qu'il n'ait quitté ces fonctions depuis cinq ans; toutes lesquelles élections doivent être faites et y doit être procédé conformément aux ordonnances sur ce faites, ci-devant émanées des échevins et de leur chef, et qui sont expressément inscrites sur le livre des statuts de notre ville et sur celui de la chambre des XV, desquelles ordonnances lecture doit aussi être donnée aux dits vingt sénateurs, qui doivent aussi prêter serment. Ceci fait, les susdits nobles, tant ceux qui sont restés dans l'ancien sénat que ceux que l'on y a élus le matin du dit jour de jeudi; ensemble dix nobles et avec ceux dessus dits vingt plébéiens, savoir, dix de l'ancien sénat et dix qui ont été joints à eux par l'élection du même matin, doivent être sénateurs cette année et commencer leurs fonctions avec l'Ammeister, suivant la coutume, et doivent aussi tous prêter le serment individuellement devant Dieu, d'observer constamment tous les chefs, points et articles qui sont écrits à leur égard, comme aussi de ne recevoir aucun présent, don, ni rétribution, par eux-mêmes ou par quelque autre de leur part, sous peine, s'il en recevait par lui-même ou quelqu'un pour lui, d'être déclaré parjure; si le sénat en est informé, il doit faire justice sur son serment, le tout conformément à ce qui est prescrit par l'ordonnance insérée dans les statuts de la chambre des XV. De même l'Ammeister nouvellement élu doit prêter un serment individuel devant Dieu, de ne recevoir directement ni indirectement aucune espèce de présent, don, ni rétribution, peu ou beaucoup, petit ou grand, en aucune manière que ce puisse être, mais au contraire de se soumettre constamment et fermement à tous les chefs, points et articles contenus à son égard dans le livre des statuts de notre ville et dans celui de la chambre des XV, desquels même il doit être fait lecture tous les ans en présence de l'Ammeister, le jour qu'il aura été élu. Celui qui ne tiendrait pas son serment, de quelle manière que ce fût, aurait encouru la confiscation de corps et de biens envers la ville de Strasbourg; le sénat prêtera de même serment de ne laisser passer un acte pareil sans en faire mention. Si toutefois justice ne devait pas être faite par les hautes chambres, l'Ammeister qui aurait manqué à son devoir ou qui aurait enfreint les statuts, ou sous lequel un acte pareil aurait été commis, doit néanmoins demeurer dans le mépris général et n'avoir plus de foi, justice ou droit à espérer, et chaque sénateur doit le dénoncer comme parjure à son serment. L'on ne devra dorénavant construire pour l'Ammeister aucun bâtiment, soit grand, soit petit, ni faire de grandes ou petites réparations dans sa maison ou à son poële ou autre part, aux frais de la ville. Car si un Ammeister veut bâtir ou faire des réparations, il doit les faire à ses frais et non avec les ouvriers et les matériaux de la ville. En outre, il ne sera plus donné à l'Ammeister plus de seize schellings Pfenning par semaine, pour donner à boire aux gens du guet, ce qui leur sera distribué suivant l'ancienne coutume et sur son serment. S'il arrive que dans le courant de l'année l'Ammeister décède, ce dont Dieu veuille le préserver, les susdits vingt plébéiens doivent élire pour Ammeister un autre plébéien, de la manière prescrite, et celui qui aura ainsi été élu, ne devra également être Ammeister que pour le courant de l'année et jusqu'à ce que le sénat soit renouvelé; de même, si l'Ammeister devient infirme, les dits vingt sénateurs doivent aussi en élire un autre à sa place, de la manière ci-dessus prescrite, et il doit fonctionner jusqu'au rétablissement de la santé de l'Ammeister titulaire; et quand un Ammeister aura été ainsi élu à la place du décédé ou de celui qui sera tombé malade, on ne doit pas néanmoins prêter derechef serment devant la cathédrale, d'autant que l'on doit être obligé pendant le cours de cette année, envers l'Ammeister qui aura été ainsi élu, comme envers celui qui sera décédé ou malade, et qui avait prêté serment devant la cathédrale. L'Ammeister, les quatre Städtmeister, les sénateurs, les chevaliers, les écuyers, les bourgeois , les artisans et la communauté entière, tant riches que pauvres de Strasbourg, doivent prêter serment d'être fidèles et affectionnés à la ville de Strasbourg, d'avancer et de procurer sa gloire, son utilité et son profit, de l'avertir de son désavantage et de le détourner, autant qu'un chacun peut le faire. L'on doit aussi prêter serment au susdit Ammeister, aux quatre Städtmeister, au sénat, de reconnaître fidèlement leur juridiction et leurs jugements, d'obéir à leurs ordres et à leurs défenses, de leur donner conseil et de leur prêter secours envers ceux qui leur résisteraient ou qui s'opposeraient à leurs décisions. Doit néanmoins le serment de l'Ammeister prévaloir en toutes choses, de manière qu'aucun Ammeister n'ait le pouvoir ni l'autorité de dispenser, d'abroger ou de changer ce que le sénat ou les échevins et leur chef auront décidé et ordonné, sans leur su et leur consentement. Le susdit Ammeister, les quatre Städtmeister et les sénateurs doivent aussi prêter serment aux chevaliers, écuyers, bourgeois, artisans et à la communauté, riches et pauvres de Strasbourg, de les protéger autant qu'il sera en leur pouvoir, en leurs personnes et leurs biens, de leur faire droit et de les régir et juger, également le riche et le pauvre, fidèlement et de bonne foi. Nous, les chevaliers, les écuyers, les bourgeois, nous avons prêté serment de ne jamais prétendre au delà du droit d'être élus membres du sénat, ni agir en aucune manière. Dès qu'un jeune homme aura atteint l'âge de dix-huit ans, qu'il appartienne à la chevalerie, aux écuyers, aux bourgeois ou aux artisans, il sera obligé de prêter serment à la présente Constitution, et lorsque l'on saura ou trouvera que quelqu'un n'a pas juré, l'on sera tenu, en conséquence dudit serment, de le dénoncer aux maîtres et sénat, pour qu'il soit puni par eux en connaissance de cause, et il sera prêté serment chaque année devant la cathédrale, dans la huitaine après que l'ancien sénat sera sorti et que le nouveau aura prêté serment à la Pfaltz , de sauvegarder la présente Constitution. S'il survient des querelles à main armée (ce dont Dieu nous préserve longtemps), personne ne doit prendre les armes, à moins que l'on ne sonne la cloche du tocsin, et personne, à l'exception de l'Ammeister régent, n'aura le droit d'ordonner de faire sonner cette cloche, quand elle viendra ainsi à sonner, chacun devra se rendre à pied devant la cathédrale et y demeurer auprès de l'Ammeister et des Städtmeister et leur obéir, et lorsque l'Ammeister et les Städtmeister leur diront de retourner à leur logis, ils devront le faire sur leur serment. Que s'il arrivait qu'il éclatât un incendie, les corps des métiers devront s'armer et se rendre au plus vite devant la cathédrale et dans les quartiers qui leur seront prescrits, et là obéir à l'Ammeister et aux quatre Städtmeister; les nobles ne doivent pas s'armer, si ce n'est que l'Ammeister et les Städtmeister les mandent; alors ils doivent s'armer sur leur serment et se rendre auprès de ces magistrats, leur obéir et faire de bonne foi ce qu'ils leur ordonneront. Que s'il arrive qu'un homme honorable vienne à cheval par hasard devant la cathédrale, il doit immédiatement renvoyer son cheval chez lui. Dans le cas où un citoyen se serait ligué avec un autre par serment, parole ou par écrit, ils doivent s'en tenir quittes l'un l'autre sur leur serment; aussi est-il défendu à toute personne de haute ou de basse condition, pauvre ou riche, de contracter de pareils engagements, car quiconque s'en rendrait coupable, de quelque manière que ce fût, doit être regardé comme parjure et infâme, et banni pendant vingt ans, jour et nuit, à une lieue de la ville, et ne pourra y retourner, après ces vingt années, qu'avec le consentement et la permission du sénat en fonction; et toute personne qui aura connaissance d'une pareille infraction à la loi, devra la dénoncer au maitre et au sénat. Au cas où quelqu'un de nos bourgeois voulût renoncer à son droit de bourgeoisie, il doit se présenter au maître et au sénat en fonction et le leur déclarer, en leur demandant de le décharger de son droit de bourgeoisie, auquel il renoncera verbalement, comme c'est l'ancienne coutume, et non par lettre missive, et doivent aussi lesdits maitres et sénat le décharger de son droit de bourgeoisie. Au cas que celui qui demanderait la décharge de la manière susdite, eût fait ou commis forfaiture, de laquelle il y aurait plainte, ou aurait à subir une condamnation, il sera tenu de se faire rendre justice devant le maître et le sénat de Strasbourg qui sont en fonction, et personne ne doit aussi renoncer à son droit de bourgeoisie que comme dit est ci-dessus, sur son serment. Doivent aussi le maitre et le sénat, les échevins et leur chef et individuellement tous les habitants de la ville de Strasbourg, donner conseil et prêter secours fidèlement, en quelque temps que ce soit, au susdit collège des XV de la ville de Strasbourg, en tant qu'il est le gardien des statuts et des intérêts de cette ville, et le défendre, maintenir et protéger envers et contre tous, de tout leur pouvoir, sur leur serment. S'il arrivait que quelqu'un contrevint ou portât atteinte aux présentes, ou fit résistance audit tribunal en tout ou en partie, et que le maître et le sénat en fonction en fussent informé, le coupable sera déclaré parjure, perdra son droit de bourgeoisie et ne pourra à tout jamais rentrer dans la ville ou dans sa banlieue, ni recouvrer le droit de bourgeoisie; son corps et ses biens seront perdus au profit du maître et du sénat, qu'ils soient situés à la campagne ou en ville et à quelque distance que ce soit. Lesdits maîtres et sénat ne pourront rendre ces biens d'aucune manière, et s'ils ne font pas justice de celui ou de ceux qui ont commis le crime , ils seront eux-mêmes déclarés parjures et infâmes, et ne pourront plus jamais entrer dans le sénat de Strasbourg. Et en confirmation entière des choses ci-dessus écrites, le grand sceau de notre ville et ceux des chevaliers, écuyers, bourgeois et plébéiens dont les noms sont écrits ci-après, ont été appendus auxdites présentes pour en faire foi , etc. Suivent soixante-douze signatures. Donné la veille du saint jour de Noël, après la naissance de Jésus-Christ, mil quatre cent quatre-vingt-deux. MCCCCLXXXII. |
| Pierre JUILLOT
I.P.H.C Strasbourg |